Beim Saubermachen gibt‘s keine halben Sachen

Sie kehrt, sie fegt Schnee, sie baggert und schneidet Rasen: 60.000 Euro investierte Thomas Kellermann trotz Corona in den knallroten Multifunktions-Uni-Truck von Grünig. Foto: KHS

KHS-Gebäudemanagement bietet Rundum-Service vom Profi

Reinlichkeit ist sein Hobby. „Wenn alles blitzeblank ist, bin ich richtig glücklich“, sagt Thomas Kellermann, Geschäftsführer der KHS Gebäudemanagement Sicherheit & Service in Essen-Schonnebeck. Dafür stehen schon die drei Buchstaben im Firmennamen: KHS – das bedeutet: keine halben Sachen.

2015 gründete der Gebäude­reiniger und Sicherheitsfachmann sein Unternehmen, das heute seinen Sitz an der Karl-Meyer-Straße 72-74 hat. 20 Jahre Branchenerfahrung brachte der heute 47-Jährige in sein Startup ein. Anfangs konzentrierte er sich auf Gebäudereinigung, doch dieser Geschäftszweig hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung verloren. Wichtiger wurden Gebäudemanagement, Hausmeisterdienste, Sicherheitsservice und vor allem Haushaltsauflösungen.

Er hat gern alles blitzeblank: KHS-Firmengründer Thomas Kellermann aus Essen-Schonnebeck. Foto: Rotthauser Post

Immer häufiger kommt es vor, dass Kellermann von verzweifelten Angehörigen kontaktiert wird, um Messi-Wohnungen zu räumen, weil die Bewohnenden die Haushaltsführung nicht mehr ohne Hilfe bewältigen können und Betreuung brauchen, zum Beispiel im Heim. Als Messi werden Menschen bezeichnet, die oft einsam in vermüllten Wohnungen und großer Unordnung leben. Sie werfen nichts weg, weil sie sich von den Gegenständen nicht trennen können. Nach Kellermanns Erfahrung hat die Zahl der Messi-Wohnungen enorm zugenommen.

„Da muss man eben helfen“

„Wer uns zu Hilfe ruft, kann darauf vertrauen, dass wir viel mehr tun als den Haushalt zu räumen“, sagt Kellermann. Er nimmt Kontakt zu den Betroffenen auf, bespricht mit ihnen die Situation, überlegt gemeinsam, wie das Problem gelöst werden kann. Kellermann kümmert sich um die Abmeldung beim Einwohnermeldeamt oder beim Energieversorger. Ist der Verlust eines lieben Menschen zu beklagen, vermittelt er ein Gespräch mit dem zertifizierten Trauerbegleiter und Seelsorger Dirk Blum. „Früher haben die Nachbarn aufeinander aufgepasst. Heute gibt es diese soziale Struktur nicht mehr, da muss man eben helfen“, sagt der Vater eines 15-jährigen Sohnes.

Vor Corona zählte Kellermanns Unternehmen 21 Mitarbeitende, heute sind es noch sieben – coronabedingt. Trotzdem setzt Kellermann auf baldiges Wachstum. Er investiert kräftig in Innovationen, schult seine Mitarbeiter und hat sogar ein Leitbild für sein Unternehmen entwickelt, das die Kundenzufriedenheit in den Mittelpunkt stellt. Auch das ist nur konsequent – bei Kellermann gibt‘s eben „keine halben Sachen“.

Mehr Informationen: www.kh-service.com