„Die Datenbank muss gefüttert werden“

Auf Bergbausammlung und Stadtteilarchiv wartet viel Fleißarbeit

(win) Das Archiv wächst und wächst. An Arbeit mangelt es in der Bergbausammlung Rotthausen Und so sitzt Karlheinz Rabas denn auch dort, obwohl die Türen wegen Corona geschlossen sind.

Auf dem Tisch steht ein selbst gebauter Scanner. Es gilt, 1000 Dias in Sondergröße einzuscannen. Schließlich sollen ein Server angeschafft und eine Datenbank aufgebaut werden. „Die muss gefüttert werden“, sagt Rabas. „Das ist jetzt reine Fleißarbeit.“

Karlheinz Rabas im Stollen der aktuell geschlossenen Bergbausammlung. Foto: win

Nicht die einzige Zwei neue Regale für zusätzliche Ordner werden erwartet. Gerade sind rund 500 Bände gekommen, sogar kommentiert. „Davon sind wahrscheinlich 400 vorhanden, trotzdem muss jeder Band in die Hand genommen und falls nötig ausgetauscht werden.“

Die gleiche Arbeit steht gleich noch einmal im Stadtteilarchiv an. Da wären hilfreiche Hände schön. Zwei mögliche Mitarbeiter haben sich angeboten, verschieben den Start aber wegen Corona. Aus diesem Grund fehlen natürlich auch Besucher und Spenden, während die Festkosten bleiben.

Für den Druck des neuen Raritäten-Heftes reichte das Geld. Nummer 5 beschäftigt sich mit den Hausnummern in Rotthausen vor Einführung der Straßennamen.

Die Raritäten-Hefte finden sich auch schon in der Bibiothek des Ruhrgebiets der, ebenso wie die bislang 25 Hefte des Heimatbundes Rotthausen. „Da müsste auch mal wieder eins kommen. Ich hab‘ noch eins über Fernwärme in Arbeit.“ Langeweile kennt Karlheinz Rabas nicht.