Querbeet, umsonst und draussen

Die Servants um Frontmann und Gründungsmitglied Bernhard Wedding (mitte) aus Gelsenkirchen, hier bei einem Auftritt 2018, stehen seit 1966 auf der Bühne. Foto: Reinhold Krossa

Viertes Festival im Metropolengarten – Neun Tage Programm mit den Servants als Publikumsmagnet

(win) Corona-erprobt ist das Kulturfestival Querbeet im Metropolengarten. Und so wird auch in diesem Jahr ein buntes Programm geboten mit Musik diverser Stilrichtungen, bildender Kunst, Workshops und mehr. Das alles „umsonst und draußen“, wie der künstlerische Leiter Helmut Warnke betont.

Besonders anziehend dürfte im Garten hinter der Dahlbusch-Villa (Eingang Am Dahlbusch 1) sicherlich der Auftritt der Servants werden. Seit 1966 rocken sie die Bühnen vor allem im Ruhrgebiet. Gefeiert wurden sie beim Eurofighter-Jubiläum auf Schalke ebenso wie bei ihren Auftritten im Amphitheater. Wer sie am 5. August im Circus Probst verpasst hat, kann dies in Rotthausen nachholen.

Oldies geben auch den Ton beim sonntäglichen Frühschoppen an, einer Neuheit im erprobten Programm. Hier spielt Jimmy Stoeckius auf, Frontmann der schon 1959 gegründeten Essener Starfighters.

Ermöglicht wurde das Festival mit freiem Eintritt durch die Unterstützung von: Referat Kultur der Stadt, Stadtmarketing Gelsenkirchen, NRW-Kultursekretariat, Stadterneuerung Gelsenkirchen, Reisedienst Nickel, Stamm&Belz, Fleischerei Ferdi Pütz, HUK-Coburg-Büro Hatice Özpolat, Volksbank Ruhr Mitte, August Friedberg GmbH, Rotary Club Schloss Horst, Automobile Basdorf, ELE, und GFW Gelsenkirchen.


Querbeet 2021 – Das Programm des Kulturfestivals vom 20. bis 29. August

Freitag, 20. August
18 Uhr: Eröffnung durch OB Karin Welge; Tanz (Katrin Banse) und Gesang (Lana Sebastian & Nadin Parisi)

19.30 Uhr: Meinhard-Siegel-Trio – eingängige Form des modernen Jazz mit skandinavischem Einfluss

Samstag, 21. August
10 Uhr: Yoga-Workshop (keine Anmeldung erforderlich, Yogamatte oder großes Tuch mitbringen)

19.30 Uhr: The Servants – Oldies, Blues und Rock von den Urgesteinen der wilden 60er Jahre im Ruhrgebiet

Sonntag, 22. August
11 Uhr: Oldies, Country und Rock‘n‘Roll mit dem Frontmann der legendären Starfighters aus Essen

16 Uhr: Elke Schleich liest aus ihrem, aktuellen Buch „Sylter Rosen“

18 Uhr: Ivano Onavi – Weltmusik von einem Der Folkwang-Absolventen (klassische Gitarre)

19.45 Uhr: NoMess – die Solinger verbinden Elemente aus Lounge, Chill Out, Pop, Soul Funk bis hin zu Reggae zu einem Stilmix

Dienstag, 24. August
16 Uhr: Workshop Selbstverteidigung für Mädchen und Frauen (auch Mittwoch/ Anmeldung an: helmutwarnke@arcor.de)

Mittwoch, 25. August
19 Uhr: Städtische Musikschule GE mit Wladislaw Bohdanov (Akkordeon), der Querflötengruppe von Anna Kim und der Gitarrengruppe von Stefan Nern

19 Uhr: Jazz mit dem Schroer-Bektas-Nebel-Trio, dessen Debütalbum zwischen türkischer Kunstmusik, Folklore und Jazz anzusiedeln ist

Donnerstag, 26. August
15 Uhr: Lesung für Kinder – Suleman Taufiq präsentiert ein farbenfrohes Mosaik arabischer Lebensart

19 Uhr: Die Bluebox Show Chris & Kery sowie Nils und Fabi von der IKM Gelsenkirchen bieten Kreativen die Möglichkeit, sich auf der Bühne vorzustellen

Freitag, 27. August
19.30 Uhr: Relate bieten Electronic Rock/Synthpop, reißen mit eigenen Songs und dem Sound der 80er das Publikum mit

Samstag, 28 August
10 Uhr: Yoga-Workshop

ab 18.30 Uhr: SixTurnsNine – Trip-Hop-Beats, Bassgitarren und dazu die Stimme von Anja Trodler

ab 18.30 Uhr: TiktAAlik – das estländisch/deutsche Electronic-Music-Duo bestehend aus Sängerin Layn und MoS Renaud

Sonntag, 29. August
14 Uhr: Workshop Green Walk mit Gartenbaulehrer Peter Große Wilde – sinnhafte Bepflanzung und Gestaltung von Flächen im Einklang mit der Natur

16 Uhr: John von Düffel liest aus seinem Roman „Die Wütenden und die Schuldigen“

19 Uhr: Norbert-Labatzki-Trio: „Viel zu wenig ist gesagt“ – musikalisch-literarische Revue des Gelsenkircheners sowie Anna Größbrink &- Tis Maran