Was ist mit den Mosaiken?

Vor dem Brand: Ein Blick auf das Mosaik. Foto: G. Gerecht

St. Mariä Himmelfahrt: Zustand der Kunstwerke nach Brand unklar

(GI) Wie geht es weiter nach dem Brand in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt am 5. April?. Bis über die Nachfolgenutzung der entweihten Kirche entschieden ist, bedarf es noch reichlich Arbeit, teilt Propst Pottbäcker mit.

Der Gelsenkirchener Historiker Benjamin Bork sorgt sich um die Kunstwerke in der Kirche. Ruß und jede Menge Löschwasser, mit dem die Feuerwehr durch das Dach die Flammen erstickten, haben dicke Schmierschichten auf Stein, Glas und Holz hinterlassen.

„Und was ist mit dem Mosaik und den Fenstern?“, fragt Bork, denn diese Kirche war die Heimatkirche des Wahl-Gelsenkircheners und Mosaik-Malers Walter Klocke, der seit 1922 in Gelsenkirchen lebte, ab 1938 ein Atelier in Rotthausen auf dem damaligen Tiemannshof (heute Schwarzmühlenstraße/Ecke Auf der Reihe) hatte.
Die Kirchenfenster und das Mosaik weisen keine substanziellen Schäden auf, teilt der Propst mit. Ein Fenster war schon vor dem Brand beschädigt worden, als mehrmals Unbekannte in der Kirche eingedrungen waren. Die Scherben sind aber für die Reparatur aufbewahrt.